AMD setzt seine beeindruckende Markteroberung fort und erreicht im Desktop-Segment einen Marktanteil von 36% – ein deutlicher Anstieg von den vorherigen 27%. Parallel kämpft Intel mit erheblichen Supply-Engpässen, die das Unternehmen weiter unter Druck setzen.
Gesamtmarkt: AMD holt auf
Im Gesamtprozessormarkt liegt AMD mittlerweile bei etwa 43%, während Intel auf 56% gefallen ist. Besonders im Server-Segment zeigt AMD mit 28,8% Marktanteil starkes Wachstum und etabliert sich als ernsthafte Alternative zu Intels Dominanz.
Finanzielle Entwicklung divergiert stark
Die Q4-Zahlen spiegeln die unterschiedlichen Marktpositionen wider:
- AMD Q4: $10,27 Milliarden Umsatz (+34,1% Wachstum)
- Intel Q4: $13,67 Milliarden Umsatz (-4,1% Rückgang)
- Intel Nettoverlust: $591 Millionen im vierten Quartal
Während AMD von der steigenden Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren profitiert, kämpft Intel sowohl mit Produktionskapazitäten als auch mit Marktanteilsverlusten in kritischen Segmenten.
Quellen: Mercury Research, The Register, 247wallst, Investopedia