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Cloud unter Beschuss: Iranische Drohnen treffen AWS-Rechenzentren in drei Ländern

·Pandorex Redaktion·6 min Lesezeit
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Seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar 2026 hat die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) mehrere AWS-Rechenzentren in der Golfregion mit Drohnen angegriffen. Zwei Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eines in Bahrain wurden getroffen.

Bestätigte Schäden

Amazon Web Services bestätigte über sein Health Dashboard: "Diese Angriffe haben Strukturschäden verursacht, die Stromversorgung unserer Infrastruktur unterbrochen und in einigen Fällen Löscharbeiten erforderlich gemacht, die zu zusätzlichen Wasserschäden führten."

AWS arbeitet laut eigener Aussage eng mit lokalen Behörden zusammen und priorisiert die Sicherheit der Mitarbeiter.

Warum AWS?

AWS hostet Teile der US-Militärinfrastruktur. Der Angriff auf zivile Cloud-Rechenzentren ist eine Eskalation: Iran behandelt kommerzielle Tech-Infrastruktur als militärisches Ziel, weil dieselbe Infrastruktur sowohl zivile als auch militärische Workloads verarbeitet.

Konsequenzen für Unternehmen

Unternehmen, die AWS-Regionen in der Golfregion nutzen, müssen ihre Disaster-Recovery-Pläne überdenken. Multi-Region-Failover ist nicht mehr nur ein Best Practice für Verfügbarkeit, sondern für physische Sicherheit. Die Angriffe zeigen: Cloud-Infrastruktur ist keine abstrakte Dienstleistung — sie besteht aus Gebäuden, die getroffen werden können.

Quellen: AWS Health Dashboard, CNBC (04.03.2026), CBS News (13.03.2026), Free Press Journal.

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