Cloudflare setzt seit dem 1. September 2026 die Tageslimits seiner SQL-Datenbank D1 im Workers-Free-Tarif durch. Ist das Lese- oder Schreibkontingent ausgeschöpft, schlagen weitere Abfragen fehl – über die Workers-Anbindung ebenso wie über die REST-API. Laut Ankündigung bleiben gespeicherte Daten erhalten. Das Kontingent wird um 00:00 UTC zurückgesetzt, derzeit um 02:00 Uhr deutscher Sommerzeit.
Diese Grenzen gelten
Die D1-Dokumentation nennt für kostenlose Konten:
| Messgröße | Tageskontingent |
|---|---|
| Gelesene Zeilen | 5 Millionen |
| Geschriebene Zeilen | 100.000 |
Für den Verbrauch zählt, wie viele Zeilen eine Abfrage durchsucht oder verändert. Auch eine Suche mit wenigen Treffern kann die ganze Tabelle lesen. Rechenbeispiel: Ein vollständiger Scan über 10.000 Zeilen kostet 10.000 Leseeinheiten. 500 solcher Scans füllen das gesamte Tagesbudget. Beim Schreiben zählen auch Änderungen und Löschungen.
Was Betreiber prüfen sollten
- Verbrauch messen: Im D1-Dashboard unter Metrics → Row Metrics oder anhand der Antwortfelder
rows_readundrows_written. - Abfragen optimieren: Passende Indizes reduzieren vollständige Tabellenscans. Allerdings verbrauchen Indexaktualisierungen zusätzliche Schreibeinheiten.
- Limitfehler abfangen: Cloudflare benachrichtigt beim Erreichen per E-Mail. Die Limitsperre endet beim täglichen Reset. Ein Wechsel zu Workers Paid hebt sie laut Cloudflare meist binnen Minuten auf.