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Arm verteilt Smartphone-KI auf CPU und GPU: CSS for Mobile 2 setzt auf SME2 statt eigene NPU

Veröffentlicht Pandorex Redaktion·4 min Lesezeit
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Kurzfassung: Arm hat CSS for Mobile 2 mit neuen C2-CPUs und der Mali G2-Ultra NX vorgestellt. Eine separate NPU gehört nicht zu den von Arm genannten Plattformbausteinen; KI-Leistung verteilt sich stattdessen auf SME2 in der CPU und Neural Accelerators in der GPU. Damit ist „ohne NPU“ technisch richtig, aber leicht misszuverstehen.

Der neue C2-Cluster kombiniert C2-Ultra- und C2-Pro-Kerne mit zwei SME2-Einheiten. Arm nennt gegenüber C1-Ultra bis zu 1,7-fache KI-Leistung, 15 Prozent mehr Single-Thread-Leistung und bis zu 38 Prozent weniger Leistungsaufnahme bei gleicher Performance. Für aktuelle Small Language Models verspricht das Unternehmen durch die verdoppelte SME2-Ausstattung bis zu 70 Prozent Beschleunigung.

Parallel bekommt die Mali G2-Ultra NX erstmals dedizierte Neural Accelerators direkt in den Shader-Kernen. Sie teilen sich Speicher, Cache und Steuerung mit der Grafikpipeline. Arm nennt für neuronale Grafik bis zu viermal höhere Performance pro Watt und für klassische Spiele bis zu 14 Prozent mehr Leistung gegenüber der Vorgängergeneration.

Golems NPU-Aussage braucht Kontext

Golem beschreibt die Plattform als erneute Arm-Generation „ohne NPU“. Die Kernaussage hält der Prüfung gegen Arms eigene Plattformbeschreibung stand: Arm listet C2-CPU, SME2, Mali-GPU und System-IP, aber keinen separaten NPU-Block. Daraus folgt jedoch nicht, dass CSS for Mobile 2 ohne spezialisierte KI-Hardware arbeitet.

Genau das Gegenteil zeigt die GPU. Mali G2-Ultra NX enthält dedizierte Neural Accelerators, während SME2 Matrix- und KI-Operationen auf CPU-Seite beschleunigt. Arm verteilt spezialisierte KI-Funktionen damit über vorhandene Rechenblöcke, statt in der Referenzplattform einen zusätzlichen NPU-Baustein vorzuschreiben.

Pandorex Analyse

Diese Architektur verschiebt die Frage von „Wie viele NPU-TOPS hat das Smartphone?“ zu „Welcher Teil des Systems führt welche KI-Aufgabe am effizientesten aus?“. Sprache, Retrieval und Agentenlogik können auf CPU und SME2 liegen, neuronale Grafik direkt in der GPU. Das kann Datenbewegungen reduzieren, macht einfache TOPS-Vergleiche zwischen SoCs aber noch weniger aussagekräftig.

Wichtig ist die Einschränkung: CSS for Mobile 2 bleibt konfigurierbar. Arm erlaubt Partnern eigene oder fremde IP neben den Plattformbausteinen. Ein Smartphone-SoC auf dieser Basis kann deshalb sehr wohl zusätzlich eine separate NPU besitzen. Die Leistungswerte stammen außerdem von Arm und sind keine unabhängigen Gerätebenchmarks.

Quellen und Nachweise

Quellen für die Fakten und den Kontext dieses Artikels.

  1. Arm, 08.09.2026: Arm introduces new AI-native compute platform built for agentic AI and mobile graphicsnewsroom.arm.com
  2. Arm, 08.09.2026: Arm CSS for Mobile 2arm.com
  3. Arm, 08.09.2026: Inside the Arm Mali G2-Ultra NX GPUnewsroom.arm.com
  4. Golem.de, 08.09.2026: CSS for Mobile 2: ARM will weiterhin ohne NPU auskommengolem.de

So recherchiert und korrigiert Pandorex

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