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Samsung-Anmeldung verteilt KI-Schichten auf drei Rechenorte

Veröffentlicht Pandorex Redaktion·3 min Lesezeit
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Kurzfassung: Nicht jede Schicht eines Sprachmodells braucht denselben Rechenort. Samsungs am 22. Oktober veröffentlichte Anmeldung US20260330207A1 verteilt Aufgaben auf einen externen Prozessor, eine Einheit nahe dem Speicher und Rechenlogik im Speicher. Entscheidend ist, wie viele Rechenoperationen je Datenmenge anfallen. Der Entwurf beschreibt die Steuerung; eine gemessene Beschleunigung belegt er nicht.

Datenbewegung gegen Rechenleistung abwägen

Bei hoher Rechenintensität liefert ein Controller die Daten an den externen Prozessor, etwa eine GPU. Mittlere Intensität übernimmt Processing Near Memory (PNM), niedrige Processing In Memory (PIM). PIM verarbeitet Daten innerhalb des DRAM und vermeidet deren Übertragung nach außen, hat dort aber wenig Platz für komplexe Rechenlogik. PNM bietet mehr Logikfläche, muss Daten jedoch über den Speicherkanal laden. Der externe Prozessor verfügt über größere Rechenressourcen, benötigt zusätzlich den Übertragungsweg zum Host.

Anspruch 1 beansprucht diese dreistufige Zuordnung. Anspruch 9 nennt als Beispiele gewöhnliche Multi-Head-Attention für PIM sowie Grouped-Query-Attention oder Expertennetzwerke für PNM. Die Beschreibung [0101]–[0116] erläutert entsprechende Abläufe beim Erzeugen von Ausgabetokens. CXL ist eine mögliche Schnittstelle, keine Voraussetzung jeder beschriebenen Variante.

Welche Anmeldung vorliegt

Der Titel lautet „Heterogeneous Computing Memory Device and Artificial Intelligence Computing System Including the Same“. Anmelder ist Samsung Electronics; als Rechtsinhaber nennt das Deckblatt zusätzlich die Seoul National University R&DB Foundation. Die US-Anmeldung 19/446,433 stammt vom 12. Januar 2026, die ausgewiesene koreanische Priorität vom 18. April 2025 (10-2025-0050877). A1 bezeichnet eine Anmeldungsveröffentlichung. Den aktuellen amtlichen Verfahrensstand konnten wir am 24. Oktober nicht unabhängig bestätigen.

Pandorex View: Die Zuordnung muss sich rechnen

PIM und PNM sind ältere Konzepte; Samsung erläuterte entsprechende Programmierung bereits 2024. Neu ist hier die konkrete Veröffentlichung. Sie enthält keine reproduzierbaren Angaben zu Tokens pro Sekunde, Energieverbrauch oder Chipfläche. Ob die Zuordnung praktisch gewinnt, hängt auch von Modellstruktur, Datentransfers und Steuerungsaufwand ab. Ein angekündigtes Serienprodukt lässt sich daraus nicht ableiten.

Quellen und Nachweise

Quellen für die Fakten und den Kontext dieses Artikels.

  1. USPTO, US20260330207A1, veröffentlicht am 22.10.2026, Ansprüche 1, 9 und 20; Beschreibung [0032]–[0044], [0101]–[0116]image-ppubs.uspto.gov
  2. UXL Foundation/oneAPI, DevSummit 9.–10.10.2024, Samsung-Vortrag zu PIM-/PNM-Programmierungoneapi.io

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