Sam Altman beschreibt GPT-6 Astra als Schritt vom Antwortmodell zum Arbeitssystem. Im Bloomberg-Interview sagte er, selbst komplexe Softwareideen hätten nun eine gute Chance, umgesetzt zu werden.
Längere Aufgaben statt einzelner Prompts
Gegenüber TIME sprach Altman von dauerhaften Agenten und erwartete relevante neue Erfindungen. Das sind Prognosen des Firmenchefs, keine unabhängigen Nachweise.
OpenAI nennt für OSWorld 2.0 72,6 Prozent, gegenüber 65,7 für GPT-5.6 Sol. Die simulierte Aufgabenzeit sank von etwa 75 auf 40 Minuten. Der Herstellertest misst Computerbedienung unter festen Bedingungen, keine Zuverlässigkeit in jedem System.
Sicherheit bestimmt das Tempo
Bei Axios sagte Altman, Sicherheit und Alignment würden das Tempo künftiger Veröffentlichungen begrenzen. Astra ist OpenAIs erstes Modell auf der Cyberstufe „Critical“; Zusatzkontrollen können auch legitime Aufgaben pausieren.
Rollout nach holprigem Start
Am 4. September entschuldigte sich Altman auf X für den „messy rollout“. Später meldete er die Freigabe in Work/Codex für Plus, Pro und Business-Tarife sowie für die API. Das garantiert keinen Zugang in jedem normalen Chat oder jeder Region.
Einordnung: Der relevante Fortschritt ist längere, steuerbare Computerarbeit. Ob Astra zuverlässig genug ist, müssen reale Aufgaben mit klaren Rechten, Protokollen und Abbruchmöglichkeiten zeigen.